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Die Verkaufstricks einiger Anbieter

 

Ob Umkehrosmose gesund oder ungesund ist, darüber streiten sich nur die Anbieter von verschiedenen Techniken. Die Fakten sprechen klar dafür.

Fakt ist in einem Artikel von Prof. Dr. med. Hans Oberteithner, dass selbst destilliertes Wasser nicht schädlich ist! Ob es die beste Wahl ist, sei mal dahin gestellt.

Fakt ist wiederum auch, dass auf alle Fälle Schadstoffe, wie Schwermetalle, Uran, Hormone, Medikamentenrückstände, Nanopartikel, Mikroplastik, Nitrat und Kalk nicht förderlich für einen gesunden Organismus sind, womöglich sogar krankmachend!

Die Umkehrosmosetechnologie ist nun mal das bisher einzige Verfahren, welches diese Schadstoffe sicher entfernen kann. Vorausgesetzt, es werden die Herstellervorgaben der Membranen hinsichtlich Druck 8-11 bar und die mikrobiologische Sicherheit (log6 Sperren) eingehalten.

Einige Anbieter von Pi-Wasseranlagen und Ultrafiltrationsanlagen verschweigen jedoch, dass diese Filtertechniken o.g. Schadstoffe nicht vollständig bzw. gar nicht entfernen können! Kalk, Nitrat, Nanopartikel, Uran und bedenkliche Konzentrationen von Schwermetallen können im Trinkwasser verbleiben. Ist das der Sinn und Zweck einer Filtration?

Dafür wird mit Aussagen wie: "Umkehrosmosewasser sei bedenklich oder krankmachend" für die eigenen Systeme geworben. Dies ist an sich schon traurig genug. Zusätzlich sichert sich dieser fragwürdige Anbieter noch mit einer Klausel ab, dass seine Angaben gar nicht geprüft sind "Diese Angaben und Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit, Aktualität und stellen keine Rechtsberatung dar.". Wer dies nötig hat, um an Kunden zu kommen .... Nach dem Motto "Propaganda ersetzt fehlendes Know-How".

Lassen Sie sich nicht von ungeprüften Theorien verunsichern! Immerhin werden in den Golfstaaten und in Singapore ein Großteil der Trinkwasserversorgung so aufbereitet und selbst HUMANA Babywasser wird mittels Umkehrosmoseverfahren gereinigt. WICHTIG ist nur eine anschließende Nachbehandlung des Wassers, sprich eine Remineralisierung und Optimierung hinsichtlich pH-Wert und Redoxpotential. Damit werben auch die Pi-Wasser Anbieter, verschweigen jedoch, die eigenen Schwächen in der Reinigung des Wassers.

FAZIT: Die Aufbereitung allein (ob Pi oder andere Alkalinekartuschen) entscheidet nicht über die Qualität der Schadstofffreiheit des Wassers! Schadstoffe sicher zu entfernen ist eine wesentliche Grundlage von der unbedenklichen Qualität des Trinkwassers. Anschließend kann sowohl die Pi- oder auch andere Methoden sinnvoll sein.

Eine gute RO-Membrane mit Wasserdruckregulierung ist nur eine Reinigungsstufe in einer hochwertigen Trinkwasseranlage. Optimal wäre die Kombination aus Mikrofiltration, CTO (Aktivkohleblock), Ultrafiltration (log6) und RO-Membrane. Somit haben Sie ein wirklich schadstofffreies Wasser! Mit einer hochwertigen Aufbereitung (Remineralisierung, Redoxpotentialabsenkung, pH-Wert Stabilisierung und Clusteroptimierung (ggf. Verwirbelung) erreichen Sie nahezu wieder einen Quellwasserzustand.

Herkömmliche Osmoseanlagen ohne Aufbereitung sind nicht mehr zeitgemäß und meist ein mikrobiologisches Risiko. Da gibt es heute schon bessere Alternativen.

Ohne Eingangskeimsperre und zusätzliche Rückverkeimungssperre sollten Sie heute gar keinen Filter mehr kaufen. Das wäre in etwa so, als ob sie sich einen Schwarz-Weiß-Fernseher heute noch neu kaufen würden ... Das mikrobiologische Risiko und die Geahr von Resistenzgenen im Trinkwasser wird immer größer.

Der pH-Wert ist bei einigen Umkehrosmosesystemen in der Tat sehr niedrig (5-6). Systeme mit einer ausgereiften Alkalinestufe (ähnlich wie Pi-Stufen) erreichen jedoch wieder Normalwerte. Vorsicht jedoch bei der Messung vom pH-Wert. Da wird häufig getrickst mit Stäbchen oder einfachen digitalen Testern. Die taugen lt. Herstellerangaben gar nicht für Reinwasser unter 100 µS!!! Mehr dazu siehe hier ...

Ein niedriger Leitwert ist übrigens nichts ungewöhnliches oder eine Erfindung der Umkehrosmosebranche. Der Mensch ist es normal gewohnt Oberflächenwasser (Regenwasser, von Seen oder artesischen Quellen) zu trinken. Diese Wässer haben in der Regel Leitwerte von unter 130 µS. POLSE Mineralwasser sogar nur ca. 30 µS. Leider versalzen unsere Grundwässer durch Eintrag von Dünger und anderen Stoffen immer mehr, was einen stetigen Anstieg des Leitwertes zur Folge hat.

Das Thema Mineralien im Trinkwasser wird zudem immer wieder überbewertet. Ungewiss ist, ob wir diese verwerten können oder nicht. Fakt ist, die Menge ist vollkommen unrelevant! Sie müssten 30-80 Liter Leitungswasser pro Tag trinken, um Ihren Körper mit ausreichend Kalzium zu versorgen. 1 Scheibe Emmentaler hat mehr Kalzium, als 13 Liter Mineralwasser. Wo ist da die Logik dieser Argumentation?

Weiterführende Informationen zum Thema Mineralien bzw. Kalk finden Sie hier ...